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Wie misst man einen Laryngoskopspatel für die Verwendung?
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Wie misst man einen Laryngoskopspatel für die Verwendung?

Aufrufe: 222     Autor: Lake Veröffentlichungszeit: 30.01.2026 Herkunft: Website

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Inhaltsmenü

Die Bedeutung der richtigen Klingengröße

>> Klinische Auswirkungen einer falschen Größenbestimmung

>> Standardisierung und Variation in Größensystemen

Anatomische Orientierungspunkte und schätzende Messtechniken

>> Die Außenkiefermessung (die „Blade-to-Chin“-Methode)

>> Interne anatomische Korrelate und Klingenfunktion

Patientenspezifische Faktoren bei der Klingenauswahl

>> Alter und Entwicklungsstadium

>> Anatomische Variationen und die Prädiktoren für „schwierige Atemwege“.

Schrittweise verfahrenstechnische Messung und Auswahl

>> Beurteilung und Planung vor der Intubation

>> Die dynamische „Measurement-in-Use“-Technik

>> Sonderfall: Messung für Video-Laryngoskopspatel

Größensysteme für verschiedene Klingentypen

>> Macintosh (gebogene) Klingen

>> Miller (gerade) Klingen

>> Andere Spezialklingen (z. B. McCoy, D-Blade)

Dokumentation und Kommunikation

Schulung und Kompetenz in der Klingenauswahl

Abschluss

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

>> 1. Welche Laryngoskopspatelgröße wird bei einem durchschnittlichen Erwachsenen am häufigsten verwendet?

>> 2. Wie wähle ich zwischen einer Macintosh-Klinge (gebogen) und einer Miller-Klinge (gerade)?

>> 3. Kann ich einen pädiatrischen Laryngoskopspatel bei einem erwachsenen Patienten verwenden?

>> 4. Wie funktioniert die Spatelgröße bei Einweg-Laryngoskopen im Vergleich zu Mehrweg-Laryngoskopen?

>> 5. Was soll ich tun, wenn die erste von mir gewählte Laryngoskopspatelgröße keine gute Sicht bietet?

Referenzen

Die Wahl der richtigen Größe des Laryngoskopspatels ist ein wichtiger, aber oft übersehener Bestandteil einer erfolgreichen und sicheren endotrachealen Intubation. Eine falsch dimensionierte Klinge – ob zu groß oder zu klein – kann zu einer unzureichenden Glottisdarstellung, traumatischen Atemwegsverletzungen, Zahnschäden und fehlgeschlagenen Intubationsversuchen führen. Im Gegensatz zu einem einheitlichen Ansatz ist der Prozess des Messens und Auswählens eines Die Entwicklung eines Laryngoskopspatels erfordert ein differenziertes Verständnis der Anatomie des Patienten, der Designmerkmale des Spatels und des klinischen Kontexts. In diesem umfassenden Leitfaden werden die systematischen Methoden zur Bestimmung der geeigneten Laryngoskopspatelgröße untersucht. Dabei werden Messtechniken, anatomische Zusammenhänge und die praktischen Auswirkungen der Spatelwahl sowohl für die direkte als auch für die Videolaryngoskopie untersucht.

Wie misst man einen Laryngoskopspatel zur Verwendung?

Die Bedeutung der richtigen Klingengröße

Klinische Auswirkungen einer falschen Größenbestimmung

Der Laryngoskopspatel dient als mechanische Schnittstelle zwischen dem Bediener und den Atemwegen des Patienten. Seine Größe wirkt sich direkt auf die Mechanik des Verfahrens aus:

- Eine übergroße Klinge: Eine zu lange Klinge kann Verletzungen der Vallecula, der Epiglottis oder der Rachenwand verursachen. Es kann auch direkt auf den Aryknorpel oder die Stimmbänder einwirken. Dadurch kann es schwierig werden, den richtigen Winkel im Mund zu erreichen, was möglicherweise zu einem Druck auf die oberen Zähne führt und das Risiko einer Zahnverletzung erhöht. Bei pädiatrischen Patienten ist eine übergroße Klinge besonders gefährlich.

- Ein zu kleiner Spatel: Ein zu kurzer Spatel erreicht möglicherweise nicht die Vallecula oder hebt die Epiglottis nicht ausreichend an. Dies führt zu einer schlechten oder fehlenden Sicht auf die Stimmritze, da die Zunge nicht ausreichend verschoben ist. Der Bediener könnte gezwungen sein, die Klinge zu weit einzuführen und sie im oberen Speiseröhreneingang zu verklemmen oder eine übermäßige Hebekraft auszuüben, um dies zu kompensieren, was ineffizient und traumatisch ist.

Die richtige Größe optimiert den mechanischen Vorteil des Laryngoskops und ermöglicht eine effektive Gewebeverschiebung mit minimalem Kraftaufwand, wodurch die Sicht maximiert und Komplikationen minimiert werden.

Standardisierung und Variation in Größensystemen

Laryngoskopspatel werden traditionell nach einem numerischen System bemessen (z. B. Macintosh-Größen 1, 2, 3, 4; Miller-Größen 0, 1, 2, 3), das im Allgemeinen einer zunehmenden Länge und manchmal auch einer Flanschhöhe entspricht. Es gibt jedoch keinen allgemeingültigen Standard dafür, was diese Zahlen bei verschiedenen Herstellern in genauen Zentimetern oder Zoll darstellen. Ein Macintosh 3-Blade von einem Unternehmen kann geringfügig andere Abmessungen haben als ein Macintosh 3 von einem anderen. Dies unterstreicht, dass es sich bei der Größenangabe um einen Richtwert und nicht um eine absolute Größe handelt und dass eine visuelle Prüfung der Klinge am Patienten oder die Verwendung anatomischer Orientierungspunkte häufig zuverlässiger ist, als sich ausschließlich auf die aufgedruckte Zahl zu verlassen.

Anatomische Orientierungspunkte und schätzende Messtechniken

Die Außenkiefermessung (die „Blade-to-Chin“-Methode)

Eine klassische und schnelle Schätztechnik am Krankenbett besteht darin, den Laryngoskopspatel mit der äußeren Anatomie des Patienten zu vergleichen:

1. Vorgehensweise: Halten Sie den Kopf des Patienten in einer neutralen Position und platzieren Sie den Laryngoskopspatel neben dem Gesicht des Patienten.

2. Orientierungspunktkorrelation: Die Spitze der Klinge sollte von den Lippen des Patienten bis zum Winkel des Unterkiefers (der Ecke des Kieferknochens) oder alternativ von den Schneidezähnen bis zur Kerbe des Schildknorpels (dem Adamsapfel) reichen. Für die orotracheale Intubation ist im Allgemeinen ein Spatel mit etwa dieser Länge geeignet.

3. Begründung: Diese grobe Messung korreliert die Klingenlänge mit dem Abstand vom Mundeingang zum Kehlkopfeingang. Es handelt sich um eine schnelle Überprüfung vor dem Eingriff, die besonders in Notsituationen nützlich ist oder wenn mehrere Klingengrößen verfügbar sind.

Interne anatomische Korrelate und Klingenfunktion

Der wahre Maßstab für die Eignung einer Klinge ist ihr Verhältnis zur inneren Anatomie während des Gebrauchs. Die wichtigsten Funktionsmessungen sind:

- Erreichen Sie die Vallecula (Macintosh-Spatel): Bei einem gebogenen Macintosh-Spatel sorgt die richtige Größe dafür, dass die Spitze sicher in der Vallecula sitzt – dem Raum zwischen der Basis der Zunge und der Epiglottis. Ein richtig dimensionierter Spatel ragt nicht über die Epiglottis hinaus oder reicht nicht aus.

- Greifen Sie unter die Epiglottis (Miller-Klinge): Bei einer geraden Miller-Klinge ermöglicht die richtige Länge, dass die Spitze unter die Epiglottis verläuft und diese direkt anhebt, ohne die Stimmbänder zu berühren.

- Flanschhöhe und Zungenkontrolle: Die vertikale Höhe des Klingenflansches muss ausreichend sein, um die Zunge effektiv aufzunehmen und nach links zu verschieben. Ein zu niedriger Flansch führt dazu, dass sich die Zunge wieder in die Sichtlinie wölbt.

Patientenspezifische Faktoren bei der Klingenauswahl

Alter und Entwicklungsstadium

Die Auswahl der pädiatrischen Klingen ist äußerst präzise und basiert in erster Linie auf dem Alter und Gewicht des Patienten. Mit zunehmendem Wachstum der Kinder erfolgt eine anatomische Schätzung.

- Neugeborene und Kleinkinder: Die Auswahl ist entscheidend. Aufgrund der großen, schlaffen Epiglottis und des vorderen Kehlkopfes werden oft gerade Spatel (Miller- oder Wisconsin-Stil) bevorzugt. Typische Größe:

- Frühgeborenes: Miller 0

- Ausgetragenes Neugeborenes bis 6 Monate: Miller 1

- 6 Monate bis 2 Jahre: Miller 1.5 oder Macintosh 1

- Kinder: Wenn Kinder wachsen, kommt die Schätzung mithilfe der Außenkiefermethode zum Einsatz. Generell gilt: Oftmals eignet sich ein Spatel, der von den Lippen bis zum Unterkieferwinkel oder zum Tragus des Ohres reicht.

- Erwachsene: Die Macintosh 3-Klinge wird am häufigsten für durchschnittlich große erwachsene Frauen und die Macintosh 4 für durchschnittlich große erwachsene Männer verwendet. Der Macintosh 2 ist möglicherweise für kleinere Erwachsene geeignet.

Anatomische Variationen und die Prädiktoren für „schwierige Atemwege“.

Bestimmte anatomische Gegebenheiten erfordern eine bewusste Auswahl der Klingengröße:

- Vorstehende Schneidezähne / „Überbiss“: Möglicherweise ist eine längere Klinge (z. B. Macintosh 4 statt 3) erforderlich, um den größeren vorderen Abstand zum Kehlkopf auszugleichen, oder die Verwendung einer Klinge mit einer anderen Krümmung.

- Zurückweichender Unterkiefer / „Kurzer Hals“: Oft mit einem vorderen Kehlkopf verbunden. Eine längere Klinge oder eine gerade Klinge (Miller) kann eine bessere Kontrolle der Epiglottis und eine bessere Reichweite ermöglichen. Dies ist ein klassisches Szenario, bei dem ein Videolaryngoskop mit einem hyperangulierten Spatel unterschiedlicher Größe möglicherweise die bessere Wahl ist.

- Große Zunge oder Fettleibigkeit: Möglicherweise ist eine Klinge mit einem höheren, breiteren Flansch (häufig ein Macintosh 4 oder eine Spezialklinge) erforderlich, um die erhöhte Weichteilmasse wirksam einzudämmen und zu verdrängen.

- Begrenzte Mundöffnung: Möglicherweise ist eine kleinere Klinge (kürzer oder schmaler) erforderlich, um das Einführen zu ermöglichen, auch wenn eine längere Klinge für die Reichweite ideal wäre. Bei Erwachsenen mit schwerem Trismus wird manchmal eine Klinge in Kindergröße verwendet.

Größen der Laryngoskopspatel für Neugeborene

Schrittweise verfahrenstechnische Messung und Auswahl

Beurteilung und Planung vor der Intubation

1. Sichtprüfung der verfügbaren Spatel: Überprüfen Sie die verfügbaren Laryngoskopspatel, bevor Sie sich dem Patienten nähern. Notieren Sie sich die Größenangaben und vergleichen Sie physisch beispielsweise die Längen und Flanschhöhen eines Macintosh 3 mit denen eines 4.

2. Patientenbeurteilung: Führen Sie eine schnelle Beurteilung der Atemwege durch (z. B. Mallampati-Score, thyromentale Distanz, Mundöffnung). Korrelieren Sie die Ergebnisse gedanklich mit dem potenziellen Bedarf an Klingen.

3. Primär- und Backup-Auswahl: Wählen Sie basierend auf Ihrer Einschätzung einen primären Blade aus. Halten Sie immer mindestens eine alternative Größe und einen alternativen Stil (z. B. einen Macintosh und einen Miller) sofort verfügbar. Die erste Wahl ist bei direkter Visualisierung möglicherweise nicht korrekt.

Die dynamische „Measurement-in-Use“-Technik

Die genaueste Messung erfolgt während des Eingriffs selbst. Die Klinge wird in Echtzeit an der Anatomie des Patienten gemessen:

1. Erstes Einsetzen: Setzen Sie die Klinge Ihrer Wahl ein. Bei Verwendung einer Macintosh-Klinge besteht das Ziel darin, die Spitze in der Vallecula zu platzieren.

2. Taktiles und visuelles Feedback:

- Wenn Sie die Epiglottis nicht sehen können und sich der Spatel „verloren“ oder zu kurz anfühlt, benötigen Sie wahrscheinlich einen längeren Spatel.

- Wenn Sie die hinteren Knorpel (Aryknorpel) oder die Speiseröhre sehen und sich die Klinge eingeklemmt anfühlt oder ein Trauma verursacht, ist die Klinge möglicherweise zu lang.

- Wenn die Zunge dauerhaft die Sicht von der rechten Seite verdeckt, benötigen Sie möglicherweise eine Klinge mit einem höheren Flansch.

3. Sofortige Korrektur: Beharren Sie nicht auf einer zu kleinen Klinge. Ziehen Sie den Vorgang zurück, wählen Sie Ihre Alternative und versuchen Sie es erneut. Diese dynamische Anpassung ist ein Zeichen erfahrener Technik, nicht eines Versagens.

Sonderfall: Messung für Video-Laryngoskopspatel

Die Messprinzipien für Videolaryngoskopspatel weisen Ähnlichkeiten auf, weisen jedoch wesentliche Unterschiede auf:

- Hyperangulierte Klingen: Diese werden nicht nach der gleichen „Lippe-zu-Unterkiefer“-Regel gemessen. Ihre Länge ist oft kürzer, aber ihre extreme Krümmung dient dazu, sich um die Zunge zu bewegen. Die Auswahl basiert mehr auf Herstellerrichtlinien für die Patientengröße (z. B. klein, normal, groß) und weniger auf externen anatomischen Maßen. Der Schlüssel liegt darin, dass die Kameraspitze so positioniert sein muss, dass sie einen Blick auf die Stimmritze ermöglicht, was möglicherweise eine weniger tiefe Einführung erfordert als ein Macintosh-Spatel.

- Kanalisierte Klingen: Die Klingengröße muss sowohl der anatomischen Passform als auch dem vorgeladenen Endotrachealtubus Rechnung tragen. Eine zu kleine kanalisierte Klinge kann den Rohrdurchgang erschweren oder unmöglich machen.

- Bildschirm-Feedback: Der Video-Laryngoskop-Bildschirm bietet eine sofortige visuelle Bestätigung der Position der Spatelspitze und macht die Technik der „Messung im Einsatz“ äußerst effektiv. Wenn die Kameraspitze in der Schleimhaut versenkt ist oder nur die Zunge sichtbar ist, muss die Klinge möglicherweise neu positioniert oder auf eine andere Größe umgestellt werden.

Größensysteme für verschiedene Klingentypen

Macintosh (gebogene) Klingen

- Größe 1: Säugling/Kleinkind

- Größe 2: Kind/kleiner Erwachsener

- Größe 3: Durchschnittlicher Erwachsener (am häufigsten bei Frauen)

- Größe 4: Großer Erwachsener (am häufigsten bei Männern)

- Größe 5: Sehr großer Erwachsener

Miller (gerade) Klingen

- Größe 0: Frühgeborene/Neugeborene

- Größe 1: Kleinkinder

- Größe 2: Kind/kleiner Erwachsener

- Größe 3: Standard-Erwachsene

- Größe 4: Großer Erwachsener

Andere Spezialklingen (z. B. McCoy, D-Blade)

Die Größenbestimmung hängt oft vom Design ab und folgt den spezifischen Richtlinien des Herstellers, typischerweise in die Kategorien Small, Medium und Large eingeteilt.

Dokumentation und Kommunikation

Die Dokumentation der verwendeten Laryngoskopspatelgröße ist eine bewährte Vorgehensweise. Im Anästhesieprotokoll oder in der Verfahrensnotiz liefert ein Eintrag wie „Intubiert mit Macintosh 3 Blade, Ansicht Grad I“ wertvolle Informationen für zukünftige Begegnungen. Bei Übergaben auf der Intensivstation oder im Operationssaal kann die Mitteilung der Spatelgröße, die die beste Sicht ermöglicht, den Kollegen helfen, wenn eine erneute Intubation erforderlich ist.

Schulung und Kompetenz in der Klingenauswahl

Um Kompetenzen zu entwickeln, muss man über auswendig gelernte Diagramme hinausgehen:

- Praktischer Vergleich: Auszubildende sollten verschiedene Klingen physisch halten und vergleichen, um Dimensionsunterschiede zu verstehen.

- Puppenübungen mit unterschiedlichen Größen: Die absichtliche Verwendung der falschen Größe an einer Puppe zeigt die daraus resultierende schlechte Sicht und die mechanischen Herausforderungen.

- Beaufsichtigte klinische Exposition: Es gibt keinen Ersatz dafür, Klingen für eine Vielzahl realer Patienten – klein, groß, jung, alt – unter Aufsicht auszuwählen.

- Interdisziplinäre Diskussion: Lernen Sie von Kollegen aus der Anästhesie, Notfallmedizin und Intensivmedizin über ihre Dimensionierungsstrategien für schwierige Atemwege.

Abschluss

Das Vermessen eines Laryngoskopspatels für den Einsatz ist eine dynamische klinische Fähigkeit, die einfache externe Einschätzung mit ausgefeilter interner anatomischer Korrelation verbindet. Es beginnt mit einer Beurteilung vor dem Eingriff und einem Verständnis der standardisierten Größentabellen, wird aber letztendlich während der Laryngoskopie selbst durch taktiles und visuelles Feedback bestätigt und verfeinert. Die richtige Klingengröße ist diejenige, die zur individuellen Anatomie des Patienten passt und eine effektive Gewebeverschiebung und optimale Visualisierung mit dem geringsten Kraftaufwand ermöglicht. Im Zeitalter der fortschrittlichen Videolaryngoskopie bleiben die Grundsätze der richtigen Größenbestimmung von entscheidender Bedeutung, auch wenn sich die Geometrie der Spatel weiterentwickelt. Die Beherrschung dieser Fähigkeit – nicht nur zu wissen, wie man das Laryngoskop hält, sondern auch, wie man sein Arbeitsende wählt – ist für ein sicheres, effizientes und erfolgreiches Atemwegsmanagement von grundlegender Bedeutung. Durch die Priorisierung einer bewussten Klingenauswahl und die Bereitschaft zur Anpassung verwandeln Ärzte das Laryngoskop von einem generischen Werkzeug in ein Präzisionsinstrument, das auf jeden Patienten zugeschnitten ist.

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Wie funktioniert ein Laryngoskop?

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Welche Laryngoskopspatelgröße wird bei einem durchschnittlichen Erwachsenen am häufigsten verwendet?

Für einen durchschnittlichen Erwachsenen wird am häufigsten die Macintosh-Klinge (gebogen) der Größe 3 für Frauen und die Größe 4 für Männer verwendet. Der Macintosh-3-Spatel bietet in der Regel die richtige Länge und Flanschhöhe, um bei den meisten Patienten effektiv die Vallecula zu erreichen und die Zunge zu kontrollieren. Allerdings ist „Durchschnitt“ eine Richtlinie, keine Regel. Halten Sie die benachbarten Größen (2 und 4) immer sofort verfügbar, da es häufig zu anatomischen Abweichungen kommt.

2. Wie wähle ich zwischen einer Macintosh-Klinge (gebogen) und einer Miller-Klinge (gerade)?

Die Wahl basiert auf der Anatomie des Patienten, dem klinischen Szenario und den Präferenzen des Bedieners. Bei Erwachsenen werden häufig Macintosh-Spateln bevorzugt, da sie die Epiglottis indirekt über die Vallecula anheben, was nach Ansicht vieler eine breitere Sicht ermöglicht und weniger traumatisch für die Epiglottis ist. Miller-Klingen werden häufig bei pädiatrischen Patienten (aufgrund der großen, schlaffen Epiglottis) und bei Erwachsenen mit einem vorderen Kehlkopf oder einer langen, schlaffen Epiglottis bevorzugt, bei denen ein direktes Anheben möglicherweise effektiver ist. Bei schwierigen Atemwegen gilt die Verfügbarkeit beider Arten als Standardvorbereitung.

3. Kann ich einen pädiatrischen Laryngoskopspatel bei einem erwachsenen Patienten verwenden?

Ja, unter bestimmten Umständen. Eine kleinere Klinge (z. B. Macintosh 2 oder Miller 2) kann bei erwachsenen Patienten mit eingeschränkter Mundöffnung (Trismus), hervorstehenden oberen Zähnen oder einem sehr kleinen Unterkieferraum sehr nützlich sein. Auch wenn er möglicherweise nicht die ideale Reichweite für einen Standard-Atemweg bietet, ist er möglicherweise der einzige Spatel, der sicher eingeführt werden kann. Bei der Verwendung muss man sich darüber im Klaren sein, dass eine weiter anteriore Position des Laryngoskops und möglicherweise eine andere Hebetechnik erforderlich sein kann.

4. Wie funktioniert die Spatelgröße bei Einweg-Laryngoskopen im Vergleich zu Mehrweg-Laryngoskopen?

Die Größennummern (1, 2, 3, 4) sollen für alle Einweg- und wiederverwendbaren Versionen desselben Spateldesigns konsistent sein (z. B. ein Einweg-Macintosh 3 und ein wiederverwendbarer Macintosh 3 aus Edelstahl). Aufgrund von Herstellungsunterschieden kann es jedoch zu geringfügigen Abweichungen in der Länge, Krümmung oder Flanschsteifigkeit kommen. Ärzte sollten nicht von einer absoluten Identität ausgehen, sondern können sich auf die Größenzahl als gute Annäherung verlassen. Es ist immer ratsam, eine Einwegklinge einer unbekannten Marke vor der Verwendung einer Sichtprüfung zu unterziehen.

5. Was soll ich tun, wenn die erste von mir gewählte Laryngoskopspatelgröße keine gute Sicht bietet?

Dies ist ein häufiger und erwarteter Teil des Verfahrens. Beharren Sie nicht darauf, mehrere Versuche mit derselben, schlecht dimensionierten Klinge zu machen. Die richtige Aktion ist:

1. Halten Sie an und versorgen Sie den Patienten erneut mit Sauerstoff.

2. Neubewertung. Überlegen Sie, warum die Sicht schlecht war: War die Klinge zu kurz? Zu lang? War der Flansch für die Zungenkontrolle unzureichend?

3. Wechseln Sie zu einer anderen Klingengröße oder einem anderen Klingentyp (z. B. von einem Mac 3 zu einem Mac 4 oder von einem Macintosh zu einem Miller).

4. Versuchen Sie es erneut mit der neuen Klinge und optimieren Sie dabei die Positionierung des Patienten (Schnüffelposition) und Ihre Technik.

Ein vorgeplanter Backup-Blade ist eine Kernkomponente eines sicheren Atemwegsmanagements.

Referenzen

[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK493224/

[2] https://www.thoracic.org/professionals/clinical-resources/critical-care/clinical-education/airway/direct-laryngoscopy.php

[3] https://www.rcoa.ac.uk/safety-standards-quality/guidance-resources/airway-management-guidelines

[4] https://www.asahq.org/standards-and-guidelines/guidelines-for-airway-management

[5] https://www.apsf.org/article/airway-management-guidelines/

[6] https://www.fda.gov/medical-devices/surgery-devices/laryngoscopes

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